Ungeeigneter Aktenvernichter – Restaurant in Leipzig legt Zwangspause ein

veröffentlicht am 16. April 2016 in News von

Wie die BILD Zeitung hier berichtet hat, musste in Leipzig das Restaurant „Auerbachs Keller“ vorübergehend einen Tag den Laden dicht halten.

Hintergrund sind umfangreiche Schulungsmaßnahmen für die 110 Angestellten. Inhalt der Schulungen waren unter anderem auch Datenschutzauflagen, die das Restaurant als Unternehmen zu erfüllen hat. Laut Aussage von Chef Bernhard Rothenberger sehe man sich teilweise einer regelrechten Flut von Auflagen gegenüber gestellt, die es allesamt zu beachten gilt.

Das „Schicksal“ des Restaurants verdeutlicht noch einmal, was wir den Besuchern unserer Seite immer wieder vor Augen halten wollen: den Datenschutz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Unter anderem musste auch der Aktenvernichter ausgetauscht werden, weil dieser nicht über den erforderlichen Kreuzschnitt, sondern nur über den deutlich unsichereren Streifenschnitt verfügte.
Hätte Herr Rothenberger sich unseren Ratgeber über die verschiedenen Schnittarten durchgelesen, wäre ihm diese Maßnahme ersparrt geblieben. 😉

Aber wer selber selbstständig ist oder in leitender Position in einem Unternehmen tätig ist, der weiß, dass die reine Anzahl an Auflagen und Vorgaben oft etwas überzogen erscheint. Zumal die wenigsten davon ja mit dem normalen Tagesgeschäft in Verbindung stehen. Nichts desto trotz kann man sich nicht erlauben in dieser Hinsicht nachlässig zu sein.
Die Wahrscheinlichkeit, dass einen die Folgen davon eines Tages einholen sind hoch.

Immerhin ist die Investition in einen geeigneten Aktenvernichter nicht nur ein Schutz vor der „Verfolgung“ durch Behörden. Das weitaus schlimmere Szenario ist sicherlich der Mißbrauch von Unternehmens- oder Personaldaten im geschäftlichen oder der Mißbrauch von vertraulichen und persönlichen Daten im privaten Bereich. Deswegen: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Informieren Sie sich über die gestellten Auflagen, bevor es zu spät ist.


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